
Sowohl Trendfolge- als auch Gegentrendhandel sind im Devisenhandel praktikable Strategien.
Bevor Sie jedoch eine Wahl treffen, sollten Sie die Vor- und Nachteile jeder Technik sowie Ihre Erfahrung, Disziplin und Ihren Risikomanagementplan sorgfältig abwägen.
Im heutigen Beitrag werden wir uns die beiden Seiten jeder Strategie ansehen: ihre Vor- und Nachteile und wie/wann sie eingesetzt werden:
Beim Trendfolgen versuchen wir, die aktuelle oder vorherrschende Marktrichtung auszunutzen.
Sie müssen einige Schlüsselfragen stellen Fragen vor dem Trendhandel; Sie sollten die Richtung des Marktes anhand einiger technischer Indikatoren wie gleitender Durchschnitte oder RSI erkennen, sie mit Trendlinien oder Chartmustern bestätigen und wissen, ob sie langfristig, mittelfristig oder kurzfristig ist oder sein würde.
Versuchen Sie außerdem, das aktuelle Stadium des Trends zu erkennen (ist er am Anfang, in der Mitte oder nähert er sich dem Ende?).
Und schließlich entscheiden Sie, wie lange Sie im Trend bleiben möchten, beginnen Sie Ihren Handel in der festgelegten Richtung und legen Sie Ihren SL und TP strategisch fest.
1. Es kann Ihre Gewinnchancen erhöhen: Trends scheinen länger anzuhalten als Gegentrends, was bedeutet, dass Händler, die ihnen folgen, mehr Gewinnchancen haben.
2. Schafft eine ruhigere und weniger stressige Handelsatmosphäre: Wenn Sie der Strömung folgen, können Sie Ihre Entscheidungsfindung vereinfachen. Sie müssen sich nicht lange den Kopf zerbrechen, um Ihren Einstiegspunkt zu bestimmen.
1. Umkehrrisiko: Das aktuelle Muster kann aufgrund verschiedener Marktfaktoren wie Änderungen in unerwarteter Weise die Richtung ändern Grundstimmung des Marktes oder andere äußere Einflüsse, die zu Verlusten führen.
2. Falsche Ausbrüche: Trendfolger neigen ebenfalls zu falschen Ausbrüchen. Dabei kann der Markt zunächst einen Trend aufweisen, der sich dann aber plötzlich umkehrt. Dies kann dazu führen, dass Sie in die falsche Richtung handeln und Verluste machen.
3. Schwankende Marktbedingungen: Bei hoher Volatilität, wenn sich der Markt stark in entgegengesetzte Richtungen bewegt, kann es für Trendfolger sehr schwierig werden. Sie könnten wiederholt mit „Kick-outs“ konfrontiert werden.
Die Idee hinter der Gegentrendstrategie ist die Überzeugung, dass Trends irgendwann Umkehrungen und Korrekturen erfahren, unabhängig davon, wie dominant die Richtung ist.
Hier wetten Sie gegen die aktuelle Strömung und erwarten eine Umkehr oder einen Rückzug, um Gewinn zu erzielen.
Potentielle Umkehrungen werden mithilfe technischer Analysen wie Preismustern oder überkauften/überverkauften Indikatoren identifiziert.
(Bitte beachten Sie, dass dies eine sehr riskante Handelstechnik ist und nicht für Anfänger empfohlen wird. Sie erfordert fortgeschrittene Erfahrung, Vorsicht und striktes Risikomanagement).
1. Hohe Gewinne sind möglich (bei Trendumkehr): Gegen den Strom zu schwimmen kann profitabel sein, wenn die Trendwende schnell eintritt. Sie können günstig kaufen und teuer verkaufen.
1. Schwieriges Market-Timing: Trendwenden genau vorherzusagen, kann schwierig sein.
2. Es kann auch schwierig (oder knifflig) sein, den besten Platz für Ihr SL zu bestimmen.
