
Realistische oder kontrollierte Erwartungen sind im Trading nicht schädlich. Das Problem beginnt, wenn deine Erwartungen nicht mehr als Wahrscheinlichkeiten gesehen werden und du sie als absolute Gewissheiten behandelst.
Sehen wir uns an, wie hohe Erwartungen Ihre Handelsentscheidungen beeinflussen und Ihre Leistung beeinträchtigen:
Eine der destruktivsten Denkweisen beim Trading ist der Glaube, dass man mit Devisen über Nacht reich wird.
Dies wird häufig durch auffällige Werbung und (manchmal übertriebene) Erfolgsgeschichten von „großen“ Online-Händlern (offline) befeuert.
Neue Händler sehen diese Bilder eines luxuriösen Lebensstils und beginnen mit dem Handel in der Hoffnung auf enorme und sofortige Gewinne/Reichtum.
Folglich mit Gier auf Preisbewegungen spekulieren; gehen Sie Trades ohne ordnungsgemäße Analyse ein.
Hier sehen wir extreme Risiko-Ertrags-Verhältnisse, große Positionsgrößen und sehr schlechte Risikomanagement.
Eine weitere schädliche Überzeugung, die Ihre Leistung beeinträchtigen kann, ist der Gedanke, dass der Verlust einiger Trades bedeutet, dass Sie sich nicht auf dem Weg zum Erfolg befinden (keine Fortschritte machen).
Sie möchten, dass jeder Handel umweltfreundlich ist.
Händler mit diesem perfektionistischen Eindruck betrachten Verluste ausschließlich als Stagnation und persönliches Versagen. Sie begreifen sie nicht als zentralen Teil des Prozesses, nicht als Chance zum Lernen und zur Veränderung.
Mit dieser falschen Einstellung nimmt man einen Verlust nicht auf die leichte Schulter. Wenn man einen erleidet, wird alles versucht (auch gegen den gesunden Menschenverstand), um zu gewinnen und sich zu erholen.
Rachehandel, das Springen von einer Strategie zur anderen wird zur Gewohnheit.
Analysieren Sie den Markt endlos, um alle möglichen Szenarien zu kennen, bevor Sie handeln?
Der Markt ist von Natur aus dynamisch und unsicher, daher kann die Erwartung, alles zu 100 % zu wissen, kontraproduktiv sein.
Dieses Verlangen nach Sicherheit kann dazu führen, Analyse Lähmung, Bestätigungsfehler und machen Sie sogar unfähig, sich an neue Marktbedingungen anzupassen.
Sie halten beispielsweise möglicherweise hartnäckig an Verlustgeschäften fest, in der Hoffnung, dass der Markt sich am Ende Ihrer Vorhersage anpasst.
Dies ist wie Nummer 1, aber etwas anders. Es ist für Händler, die schon seit einiger Zeit handeln.
Ziehen Sie es vor, sich selbst anhand der Auszahlungen oder der Leistungshistorie anderer zu beurteilen und zu kritisieren?
Wenn ja, neigst du dazu, zu viel von dir selbst zu erwarten. Das kann dich unter unnötigen Druck setzen. Und dabei kannst du anfangen, an dir zu zweifeln und dein Selbstvertrauen völlig zu verlieren.
Möglicherweise geben Sie sich selbst auf, um Dingen nachzujagen/sie anzunehmen, die Sie nicht verstehen.
Vergleiche können Ihre Fähigkeiten ruinieren. Sie können Sie dazu zwingen, aus Frustration, Verzweiflung oder Minderwertigkeitskomplexen heraus zu konkurrieren.
1. Akzeptiere, dass Trading ist ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten, nicht Gewissheiten: Arbeiten Sie mit „Was wäre wenn“-Szenarien. Dies sollte Ihre Entscheidungen beeinflussen. Denken Sie immer daran, dass der Markt möglicherweise andere Pläne hat.
2. Handeln Sie nicht ohne vorgegebene Richtlinien: Sie müssen vor der Ausführung immer zuerst Ihre Ein-/Ausstiegspunkte und die Höhe Ihres Risikos festlegen.
3. Feiern Sie Ihren kleine Gewinne: Dies ist wahrscheinlich die am meisten übersehene positive Gewohnheit. Wisse, dass ein Gewinn ein Gewinn ist und es wert ist, gefeiert zu werden. Es geht weniger um den Betrag / die Menge, sondern vielmehr darum, eine Rendite zu erzielen, indem du dich an deine Handelsplan.
4. Konzentrieren Sie sich auf langfristigen (nachhaltigen) Erfolg: Sie sollten Ihren Fokus von Ihrem täglichen Gewinn und Verlust abwenden. Konzentrieren Sie sich mehr auf die konsequente Umsetzung Ihres Plans über Wochen und Monate hinweg. Die Fixierung auf einen Moment ist meist die Ursache für irrationale Entscheidungen.
5. Setzen Sie sich realistische und erreichbare Ziele: Ihre Gewinnziele sollten immer durch Logik und sorgfältige Marktanalysen untermauert sein.
6. Führen Sie ein Handelsjournal: Mit einem Zeitschrift, du kannst deine Trading-Gewohnheiten dokumentieren; deine Emotionen, Muster und Erwartungen. Danach der Auswertung deiner Trades, wirst du wissen, ob deine Erwartungen „realistisch“ sind oder nicht.
7. Mach eine Pause, wenn du dich gestresst oder unter Druck fühlst: Nicht zuletzt – geh weg vom Markt, vom Kursdiagramm, wenn du dich überfordert oder verwirrt fühlst. Entspann dich. Hab Spaß und komm zurück, wenn du dich „frisch“ fühlst. Ein ruhiger Geisteszustand kann dich vor übertriebenen Hoffnungen schützen.
Nein, es gibt keine perfekte Trading-Technik. Jeder Handelsstil kann profitabel sein, aber er kann auch Verluste verursachen. Wirklich wichtig sind deine Konsequenz und deine Bereitschaft, aus deinen Fehlern zu lernen.
Ja, Geduld im Handel ist tatsächlich ein Werkzeug des Risikomanagements. Sie verhindert, dass du Trades hinterherjagst oder zu früh aussteigst. Sie hilft dir, auf Setups mit hoher Wahrscheinlichkeit zu warten und bessere Ergebnisse zu erzielen.
XNUMX einfache Wege, um Konsistenz im Trading zu erreiche
